Die Geschichte des Lagers PDF Print E-mail
Written by Norbert Zorn   

Zur Geschichte des Lagers


"Die Umgebung des Lagers ist alles andere als idyllisch. Das Land ist außergewöhnlich arm... mit seinen riesigen, von Heidekraut bewachsenen Flächen, seinen Mooren, dem Schilfrohr, hier und da unterbrochen von einigen Tannengehölzen und von vom Wind gebeugten, verkümmerten Birken. Es ist vor allem die Region des Torfs. (...) An den Ufern der Oste einige magere, von Schilf bedeckte Weiden, die über Dreiviertel des Jahres überflutet sind.

Sehr feuchtes Seeklima. Neun von zwölf Monaten regnet es, oder aber der Himmel ist vom Nebel verhüllt. Im Rest des Jahres, im Sommer, ist die Sonne ziemlich warm, und der Wind wirbelt einen Staub aus Torf und Sand, auf der es fast unmöglich macht zu atmen. Man glaubt sich in der Sahara. Die Winter sind mehr feucht als streng. Ungesunde Landschaft. Rheumatismus, Atemwegserkrankungen und Tuberkulose finden in diesem Klima günstige Voraussetzungen."

(Landschaftsbeschreibung des kriegsgefangenen Franzosen Gaston Aufrere)


In dieser Umgebung begann man 1932 mit dem Bau eines Lagers durch den kirchlichen Freiwilligen Arbeitsdienst Deutschland ( FAD ), nach 1933 Übernahme durch den Reichsarbeitsdienst.

1939 Nach dem 1. September werden zunächst britische Zivilinternierte und polnische Gefangene in Großzelten untergebracht. 
1940 Belgische und französische Gefangene kommen ins Lager. 
1941 Ankunft serbischer und sowjetischer Gefangener. 
1943  Eintreffen italienischer Militärinternierter. 
1944  Ankunft polnischer Frauen . 
1945 Ab dem 12. April erreichen KZ-Häftlinge aus Neuengamme bzw. dessen Außenlagern Sandbostel. Am 29.April befreien britische Truppen das Lager. Anfang Juni haben die letzten Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge das Lager verlassen. Die Briten richten daraufhin in Sandbostel ein Internierungslager für SS- und NS-Führer sowie für Mitglieder von KZ-Wachmannschaften ein. 
1948 Einrichtung eines Straflagers als Nebenstelle des Zuchthauses Celle. 
1952  Das Lager wird zum Durchgangslager für männliche DDR-Flüchtlinge im Alter von 14 bis 24 Jahren. 
1960  Auflösung des Jugendlagers. Übergabe an den Bund. 
1974 Privatisierung des Lagergeländes. Errichtung des Gewerbegebiets Immenhain. 
1992 Die historischen Gebäude des ehemaligen Stalags und des Reservelazaretts X B werden unter Denkmalschutz gestellt.

 


Stalag X B


Stalag X B - Mannschaftsstammlager B im Wehrkreis X. Dies war die offizielle Bezeichnung des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Bis zum 1.10.44 unterstand das Lager zuerst der Gruppe 1 des Stellvertretenden Generalkommandos/ X.Wehrkreis und dann dem Chef des Kriegsgefangenenwesens beim Oberkommando der Wehrmacht. Ab dem 1.10.1944 übernahm die SS die Kontrolle über das Lager. Verantwortlich über alle Lager im X.Wehrkreis war der SS-und Polizeiführer von Bassewitz-Behr.


Verwaltet und überwacht wurde das Lager von einer Stabs- bzw. Stammkompanie, die etwas außerhalb des Lagers in Heinrichsdorf ihre Kaserne hatte. Sie waren verantwortlich für:

 

 

  • die Registrierung und Überprüfung der Kriegsgefangenen bei ihrer Ankunft,
  • ihre Betreuung und Kontrolle während ihres Aufenthaltes im Lager,
  • die Regelung ihres Arbeitseinsatzes, - die Lohnabrechnung,
  • die Einhaltung der Bestimmungen des Genfer Abkommens über die Behandlung der Kriegsgefangenen von 1929
  • und die Überwachung des Lagers.

 


Auch die Gefangenen wurden zu Arbeiten herangezogen, so zum Beispiel in der Küche, den Magazinen, zur Karteiführung, in den Werkstätten oder als Ärzte in der Krankenversorgung. Nach einem undatierten und anonymen Bericht (wahrscheinlich vom französischen Vertrauensmann 1944 erstellt ) wurden auch Kriegsgefangene als Polizisten im Innenbereich des Lagers eingesetzt. Viele der Gefangenen blieben nur kurze Zeit in Sandbostel, da sie auf die Arbeitskommandos verteilt oder in andere Lager verlegt wurden. Zeitweise wurden 50000 Gefangene im Lager eingepfercht. Toiletten gab es erst seit dem Frühjahr 1940 und bis 1941 bestand das Lager bis auf wenige Ausnahmen aus Zelten. Im Laufe der Jahre wurde innerhalb des Lagergeländes mehrere kleine Lager eingerichtet.


Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ( IKRK ), die Mission Scapini sowie Vertreter der Schutzmächte besuchten das Lager Sandbostel regelmäßig und schickten Berichte an die jeweiligen Regierungen der Kriegsgefangenen. Sie hatten aber keinen Zugang zu den sowjetischen und italienischen Gefangenen sowie zu den KZ-Häftlingen, was sich auf die Behandlung dieser Gefangenen natürlich negativ auswirkte.

 



Lagerbelegung in Sandbostel X B


Klicken Sie hier um das entsprechende Dokument herunterladen zu können.

 



Hungerrevolte


In der Nacht vom 19. auf den 20. April 1945 (also kurz vor der Befreiung) wurden mehrere hundert Gefangene von der SS zusammengetrieben. Etwa 1000 französische Gefangene wurden in eine Baracke eingeschlossen. Andere KZ-Häftlinge mussten sich vor der Küche versammeln. Der Zweck dieser Aktion ist nicht ganz geklärt. Einiges deutet darauf hin, das die SS mit den Gefangenen im Schutz der Dunkelheit fliehen wollte. Andere sind der Meinung, das sie als Faustpfand im Falle der Befreiung durch die Engländer zurückgehalten werden sollten oder dass sie erschossen werden sollten, was in anderen Lagern auch geschah. Als ein Luftalarm einsetzte und die Wachmannschaften die Bunker aufsuchten (die Gefangenen durften keine Schutzräume aufsuchen), nutzten die ausgehungerten Gefangenen die Gelegenheit, um in der Küche nach etwas Essbaren zu suchen. Daraufhin eröffneten die zurückgekehrten Wachmannschaften das Feuer aus Maschinengewehren auf die Häftlinge. Bei diesem Massaker wurden ca. 300 Menschen getötet. Kurz nach Mitternacht verließ die SS mit vielen hundert Häftlingen das Lager. Auch Teile der Wachmannschaften und der Stabskompanie verließen das Lager.


Ein ehemaliger Soldat der Stabskompanie stellt dieses Ereignis in einem Interview 1976 ganz anders dar :


(...) Und zwar hat das der Offizier nach dem Krieg noch persönlich erzählt (...). Als 3 Tage vor Kriegsschluss die KZ-Leute hier ankamen und hier schon ein ziemliches Durcheinander war und die Restbestände in der Küche zu Ende gingen, wurden von verschiedenen Baracken und in erster Linie gerade von den KZ-Leuten, die Restbestände gefordert. Und dieser Offizier hat mit viel, viel Mühe versucht, gerade diese Meuterer, das waren gar nicht viele, das waren 10-20 Mann, die noch einfach diese Esswaren plündern wollten, im Guten versucht, dass sie das nicht tun. Dann sind sie durch das Fenster gestürmt, und dann erst kriegten die Soldaten, die deutschen Soldaten, die Wachmannschaften den Befehl, nachdem sie ganz viele Warnschüsse abgegeben hatten, nachdem auch das nichts genützt hat, kriegten sie Befehl scharf zu schießen. Und dann sind vier bis sechs Mann erschossen worden, weil sonst die ganze Verpflegung für das Lager voll in Gefahr gewesen wäre und wahrscheinlich auch überhaupt nicht mehr möglich gewesen wäre. So, der Offizier konnte gar nicht anders, als hier scharf schießen, und nur dadurch ist eine totale Plünderung von der Küche auch überhaupt vermieden worden. Das ist die einzigste Sache, die hier passiert ist, die nicht in Ordnung war, bzw. aber auch nicht von der Kommandantur, sondern eben von den Insassen selbst da (...) angezettelt worden ist. Ansonsten ist hier nie was passiert, im Gegenteil(...)

 


Die Befreiung


Am 29. 4. 1945 wurde das Kriegsgefangenenlager Sandbostel von britischen Truppen befreit. Wer die vorherigen Webseiten gesehen hat, der könnte vielleicht den Eindruck bekommen, dass es ja eigentlich gar nicht so schlimm gewesen sein konnte, wenn die Gefangenen Fußball und Theater spielen konnten. Die unten aufgeführten Bilder und der Leserbrief von Major Adams zeigen die andere Seite des Lagers auf. Der Leserbrief erschien am 8.6.1945 im Hertfordshire Mercury. Major Adams war bei der Befreiung des Lagers dabei: "


(...) Ich selbst habe in diesem Lager Menschen in einem so schlechten körperlichen Zustand gesehen, dass man, wortwörtlich, jeden Knochen in ihren Körpern sehen konnte. Jeder Wirbelkörper der Wirbelsäule, zum Beispiel, stand hervor wie Baumwollspulen, die Schulterblätter und Schlüsselbeine ragten hervor, ohne Fleisch auf ihnen, so dass die Vertiefungen auf jeder Seite des Halses ein halbes Glas Pint jeweils gefasst hätten. Die Rippen standen hervor, und der Teil, wo sich normalerweise der Bauch befindet, war eine Aushöhlung, dass es aussah, als ob die Bauchhaut fast auf der Wirbelsäule ruhte. Ich war erstaunt, dass Menschen solche Skelette sein und immer noch leben konnten. Der Gestank des Lagers war unbeschreiblich ekelhaft, und man konnte ihn für lange Zeit nicht aus der Nase kriegen. Sehen Sie, es gab dort keine Art von sanitären Anlagen und kein Waschwasser, so dass die Menschen gezwungen waren, sich zu übergeben und ihre Notdurft dort zu verrichten, wo sie gerade waren. Wenn sie neu ins Lager kamen, taten sie dies im Freien, aber die Baracken wurden nachts abgeschlossen und sie waren gezwungen ihre natürlichen Bedürfnissein den Baracken selbst zu befriedigen, dort also, wo sie schliefen und aßen ( das bisschen was sie bekamen ).Klar, dass überall Durchfall auftrat! Als unsere Männer das Lager übernahmen, mussten sie über Leichen und Sterbende, die zu schwach waren, sich zu bewegen, steigen; sie fanden sie zu Hunderten in eigenen und fremden Exkrementen liegen, und ihre Körper waren damit verklebt, und bitte erinnern Sie sich daran, dass viele von ihnen, bevor sie ins Lager kamen, hochkultivierte, zivilisierte Menschen gewesen waren. Welche Verwahrlosung und Folter von Geist und Seele sie durchgemacht haben müssen, um diesen schrecklichen Zustand, niedriger als Tiere, zu erreichen, können wir uns nicht vorstellen.(...)


Auf Grund der Behandlung, die man ihnen angetan hat, habe ich Männer in den Zwanzigern gesehen, die wie verhutzelte kleine Affen aussahen und leicht hätten 90 sein können. Viele haben vollständig ihr Gedächtnis verloren und wissen noch nicht mal ihren Namen. Es ist sehr fraglich, ob viele von ihnen jemals wieder voll über ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten verfügen werden.(...)

 


Die Befreier


Am 29.April 1945 wurde das Kriegsgefangenenlager von britischen Truppen befreit. Der Befreiung voraus gingen heftige Gefechte mit Soldaten der 15. Panzergrenadier- Division. Aus unserer heutigen Sicht ist es unverständlich, weshalb es noch zu diesen für beide Seiten verlustreichen Kämpfen, auch unter der Zivilbevölkerung, kommen musste. Deutschland war schon größtenteils besetzt. Eine endgültige Niederlage war nur noch eine Frage von Tagen. Diese hoffnungslose Lage war dem Befehlshaber des Lagers jedenfalls schon einige Tage zuvor klar, denn er vereinbarte mit einigen Kriegsgefangenen unter Führung des Franzosen Colonel Albert die Übergabe des Lagers an die Gefangenen. Am 21. April überbrachten ein englischer und ein französischer Gefangener den Stab der vor Zeven liegenden Guards Armoured Division ein Hilfeersuchen des Colonel Albert. Daraufhin wurden zwei britische Panzereinheiten in Marsch gesetzt. Nachdem Selsingen eingenommen worden war, stießen die Soldaten nördlich von Selsingen auf harten Widerstand der deutschen Grenadiere. Am 28.4. erreichten die Einheiten schließlich die Oste bei Sandbostel. Nach heftigen Kämpfen mit Einheiten der 15. Panzergrenadier- Division wurde schließlich das Lager am 29.4.45 befreit. Der Kriegsgefangene Audet dazu:


"Der Lagerkommandant (...) hat auf Bitten unseres Vertrauensmannes die SS aufgefordert, sich auf die im Abkommen vorgesehene Entfernung vom Lager und vom Lazarett zurückzuziehen. Die SS hat geantwortet, dass der Krieg überall stattfinde und dass sie sogar im Lager kämpfen würden, wenn erforderlich. Es war während dieser letzten Kämpfe, dass ich sah, wie sich die SS-Männer mit einem Maschinengewehr hinter einem Rotkreuzschild zwischen Lager und Lazarett versteckten und von dort auf die heranstürmenden Engländer zielten.


Sie hielten sich auch am Lagerzaun auf, wohl wissend, dass die englischen Truppen nicht auf das Lager schießen würden, und sie veranlassten die Turmwachen, ihre Maschinengewehre zu drehen und gegen die Briten zu richten, was strengstens untersagt war. Ein Wachmann auf einem Turm im hinteren mittleren Teil des Lagers wollte nicht gehorchen. Ich beobachtete aus einem Fenster der Theaterbaracke, das den Blick auf dem Turm freigab, wie ein SS-Mann hinaufstieg, den Wachmann mit einem Revolverschuss tötete und seinen Platz einnahm, um auf die Engländer anzulegen".

 


Das Lager nach der Befreiung


"When all was ready I came in and seated myself all alone opposite two Germans. After issuing my orders for the surrender I finished with these words. 'These orders must be obeyed scrupulously. I warn you we shall have no mercy if they are not. Having seen one of your horror camps my whole attitude towards Germany has changed.' The chief of staff jumped up and said, 'The army had nothing to do with those camps.' 'Sit down,' I replied, 'there were German soldiers on sentry duty outside and you cannot escape responsibility. The world will never forgive Germany for those camps.'" Lieutenant General Sir Brian Horrocks (Befehlshaber der britischen Truppen, die das Lager befreiten )


Empört über die Zustände im Lager und wütend über die verlustreichen Kämpfe um das Lager Sandbostel wollten die Briten mehrere Dörfer im Umkreis des Lagers abbrennen. Nur mit größter Mühe konnte der Selsinger Pastor Baden die Briten davon abhalten. Um die größte Not der befreiten Häftlinge zu lindern, wurden Männer und Frauen aus den umliegenden Dörfern zur Arbeit im Lager dienstverpflichtet. Sie mussten die Kranken pflegen, Baracken säubern, die Toten begraben usw. Für viele Häftlinge kam aber diese Hilfe zu spät, viele starben auch noch nach der Befreiung. Anschließend können Sie Tagebuchauszüge der damals 17jährigen Elfie Walter lesen.


Wie können wir uns entschuldigen?


1.5.1945 Die Engländer mussten so schnell wie möglich Hilfe und Pflegepersonal haben. so kamen sie auf den Gedanken, Schulmädchen zu holen. So sind wir hierher gekommen. Und morgen werden wir Häftlinge waschen und säubern müssen!(...) Dass uns etwas Fürchterliches bevorstehen musste, das wussten wir nun.(...)


2.5.1945 Um 5 Uhr wurden wir von den Franzosen geweckt. Ich bin gegen Morgen doch noch etwas eingeschlafen. Nachts musste ich immer an all das Schreckliche denken. Das glaubt uns zuhause keiner, wenn wir das berichten. Ich musste immer daran denken, wie wir den Führer geliebt und verehrt hatten. Alles, was der uns sagte, war Lüge! Was ist das denn gewesen, der Nationalsozialismus? Wir dachten immer, das sei etwas Schönes und Edles. Wieso war alles so grausam? Warum bringen die denn unschuldige Menschen um, die so hilflos sind? Man kann doch mit seinen Feinden nicht so umgehen. Das ist ja unfassbar." Auszug aus einem Tagebuch (weitere Auszüge)


Als Folge der Befreiung durchstreiften in den Tagen nach der Befreiung Tausende Kriegsgefangene die Gegend auf der Suche nach Kleidung und Essen. Einzelne Gruppen nahmen auch Rache an den ihrer Meinung nach Schuldigen ihrer Gefangenschaft und Folter. In der Beverner Pfarrchronik ist zu lesen :


"Gegen Kriegsende hatte Mintenburg besonders stark unter den Kriegseinwirkungen und aus dem Sandbosteler Kriegsgefangenenlager freigelassenen Russen zu leiden. Es wurden drei Häuser abgebrannt, zwei Zivilpersonen getötet und mehrere verletzt. Das ganze Dorf wurde ausgeplündert, die Bewohner flüchteten ins Moor oder ins benachbarte Klenkendorf."


Auch in anderen Dörfern wurden Menschen getötet oder verletzt. So auch ein deutscher Feldwebel der einen polnischen Gefangenen grundlos vor den Augen seiner Tochter erschossen hat oder auch andere Deutsche die Gefangene misshandelt haben. Es gab aber auch Kriegsgefangene die ihre früheren "Arbeitgeber" vor Übergriffen schützten. Deutsche, die sich ihren Zwangsarbeitern gegenüber menschlich verhalten hatten, bekamen teilweise Schriftstücke ausgehändigt, die sie als "gute Deutsche" auswiesen. Ein junges Mädchen, das bei den Kampfhandlungen leicht verletzt wurde und nicht mehr auf dem zerstörten Hof bleiben konnte, wurde auf der Suche nach ihrem Vater, der Wachmann im Lager gewesen ist, von zwei ehemaligen Kriegsgefangen geholfen. Ihre Begründung: "Er war ein guter Wachmann gewesen."